staging.inyokaproject.org

Projektvorstellungen

Im Sommer 2008 startete das Ikhayateam eine neue Artikelserie, die in unregelmäßigen Abständen Projekte vorstellt, um sie so einem breiteren Publikum näher zu bringen. Bevorzugt werden dabei Projekte mit einem Ursprung in der ubuntuusers-Community, aber auch generell solche, die ein paar helfende Hände für ihr Fortbestehen benötigen.

Diese Wiki-Seite bietet eine Übersicht zu bereits erschienenen Beiträgen mit dem Titel „Projektvorstellung“ und listet sie nach dem Veröffentlichungsdatum sortiert auf. Wer ein Projekt kennt oder betreut, das für die Community interessant sein könnte, kann jederzeit eine Projektvorstellung über die Vorschlagsfunktion an das Ikhayateam einreichen.

2008

2008
bfilter.png
BFilter
BFilter wurde im Jahr 2002 von Joseph Artsimovich ins Leben gerufen und ist derzeitig nur in englischer Sprache verfügbar. Es handelt sich dabei um einen Proxy, der vor dem Browser geschaltet wird. Einmal aktiviert sorgt das Programm dafür, dass sehr zuverlässig Werbung aus Webseiten gefiltert wird. Dabei ist es egal ob es sich um Werbebilder, Werbeflash-Animationen oder gar um Overlay-Banner handelt, die auf vielen Seiten reinscrollen und erst vom Benutzer weggeklickt werden müssen.
gestikk.png
gestikk
Ist die Tastatur aus dem Haus, rührt sich die Maus: gestikk ist eine kleine aber feine Mausgesten-Applikation, mit deren Hilfe sich durch spezielle Bewegungen des Mauszeigers Tastenkombinationen simulieren oder bestimmte Kommandos ausführen lassen. Mit etwas Übung lässt sich auf diese Weise das System deutlich komfortabler bedienen und viele Arbeitsschritte schneller erledigen. So kann man beispielsweise festlegen, dass sich bei einer kreisförmigen Bewegung des Mauszeigers der Audio-Player öffnet, der Computer heruntergefahren oder ein Bildschirmfoto aufgenommen wird.
scheduleworld.png
ScheduleWorld
ScheduleWorld ist eine seit 2002 verfügbare Internetplattform zur einfachen Onlinesynchronisation mit dem Handy oder PDA. Zu Beginn bestand das Projekt ausschließlich aus einem Java-Webstart-Clienten der ohne gesonderte Rechte gestartet werden konnte. Heute basiert das Projekt auf einem Funambol-Server 🇬🇧 . ScheduleWorld ermöglicht einen einfach gestalteten Datenabgleich, der den Kalender, das Adressbuch, die Aufgaben und Notizen umfasst. Da ScheduleWorld ausschließlich freie Standards nutzt, ist eine hohe Kompatibilität zu den meisten Endgeräten mit Unterstützung des SyncML-Protokolls gewährleistet.
gnumed.png
GNUmed
GNUmed ist ein Projekt aus dem Bereich der Free Open Source Software (FOSS). Es dient der Dokumentation der medizinischen Versorgung wie Anamnese, Befund, Therapien und Diagnosen in der Arztpraxis. Das Programm ensteht aus der internationalen medizinischen Praxis heraus - beteiligt sind Ärzte, Physiotherapeuten und Programmierer aus dem medizinischen Umfeld. Durch die enge Einbindung von Anwendern und Fachleuten ist das Programm unmittelbar für die Praxis geeignet.
opera.png
Opera
Dass der Browser trotz seiner vielen pfiffigen Features und seiner jahrelangen Verfügbarkeit nur ein Nischendasein fristet hat sicherlich verschiedene Gründe. Einer der Hauptgründe dürfte wohl die Tatsache sein, dass Opera erst seit 2005 Freeware ist und davor Geld kostete. Unter Linux werden sicherlich viele User einen Bogen um ihn machen, ohne ihn auch nur einmal getestet zu haben, da Opera Closed-Source ist. Was aber tun wenn Firefox nicht gefällt oder einem das Geschäftsgebaren von Mozilla immer unsympathischer wird? Es gibt zwar eine Menge verfügbarer Browser unter Linux, aber kaum einer ist ein vollwertiger Ersatz für Firefox, richtige Alternativen eher rar gesäht.
parcellite.png
Parcellite
Anders als z.B. bei KDE wird bei GNOME kein Clipboard-Manager standardmäßig mitgeliefert. Ein solches Tool bietet verschiedene Vorteile, so kann man auf die letzten kopierten Clipboard-Einträge per Knopfdruck zurückgreifen, was einiges an Arbeit ersparen kann. Zudem wird unter Linux nach Beenden eines Programmes die Zwischenablage automatisch geleert. Aus diesem Grunde gab es schon verschiedene Ansätze, hier einen brauchbaren Ersatz zu schaffen, der die Funktionen von Klipper – so der Name des KDE-Programmes – auch unter GNOME bereitstellen würde. Eines dieser Programme fand seinen Anfang hier im Forum und wird dem einen oder anderen bekannt sein, es handelt sich um das Programm Glipper, welches aber leider nicht mehr weiterentwickelt wird und auch schon für Probleme sorgte.

2009

2009
ubuntuusersmenu.png
ubuntuusers Menü
ubuntuusers hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr umfangreichen Portal mit mehreren Bereichen entwickelt, in denen man schnell den Überblick verliert. Gerade neu hinzugekommene Anwender hadern gerne mit den verschiedenen Anlaufstellen, wo Einstellungen geändert, Informationen gefunden oder schnell etwas nachgesehen werden kann. Praktisch wäre da eine Liste, die alle wichtigen Seiten des Portals dem Anwender übersichtlich zur Verfügung stellt. Genau dies wird von dem Projekt ubuntuusers Menu geleistet. Inspiriert von der Firefox-Erweiterung Ubuntu-it Menu, einer Erweiterung die vom italienischen LoCo-Team zur Verfügung gestellt wird, wurde ubuntuusers Menu von JaiBee entwickelt.
moc.png
MOC
Music On Console (MOC) ist ein schlankes Musikprogramm für, wie der Name schon verrät, die Konsole. Es arbeitet mit einer Client-Server-Struktur, ähnlich wie der Music Player Daemon. Auch in Funktionalität steht MOC seinem großen Bruder in nichts nach. In den Ubuntu Paketquellen schlummert so manche, nur Eingeweihten bekannte, Perle. Music on Console ist so eine. MOC ist ein Musikprogramm auf ncurses Basis. Es läuft in einer Client-Server-Struktur. Der Server übernimmt das Abspielen der Datei oder des Streams und über den Client ist es möglich den Server zu steuern. Es ist aber auch möglich den Server alleine zu starten und per Konsole zu steuern. Damit kann man MOC (nahezu) problemlos in die eigenen Scripte einzubauen.
openstreetmap.png
OpenStreetMap
Wikipedia hat es seinerzeit vorgemacht und ist mittlerweile eine feste Größe. Ein Heer freiwilliger Helfer unterstützt das Projekt wo es kann. OpenStreetMap (OSM) versucht nun, das gleiche Prinzip auf Kartenmaterial anzuwenden. Das OpenStreetMap-Projekt wurde im Juli 2004 ins Leben gerufen und zählt mittlerweile über 100.000 aktive Mitglieder weltweit. Diese kartografieren eine Weltkarte für jedermann, ausgerüstet mit handelsüblichen GPS-Empfängern und anderen Utensilien. Im Gegensatz zu anderen Anbietern von Geoinformationen - bekanntester Verteter ist Google Maps - dürfen die zur Verfügung gestellten Daten lizenzkostenfrei eingesetzt und beliebig verarbeitet werden, zum Beispiel für Einladungskarten oder auf der eigenen Internetseite. Das Kartenmaterial kann man auch für das eigene kartenfähige GPS-Gerät herunterladen und aufspielen.

2010

2010
0ad.png
0 A.D.
Was einst als Modifikation für das Strategiespiel „Age of Empires II: The Age of Kings“ begann, endet in einem Open-Source-Projekt: 0 A.D. – ein Echtzeit-Strategiespiel das seinesgleichen sucht. Die Entwickler des Spiels legen viel Wert auf die historische Korrektheit und haben auch sonst in dem Spiel Völker wie das Karthagisches Reich, die Hellenische Staaten, die Römische Republik oder das Persisches Reich zum Kommandieren bereitgestellt. Neben den Völkern gibt es auch unzählige Landschaften, die ebenfalls wie die Völker historisch reserchieret sind. So stimmen die Flora und Fauna mit der Gegend überein. Eine weitere Besonderheit in dem Spiel sind die Seeschlachten, bei denen die Einheiten, die auf dem Transportschiff untergebracht sind, sich im Kampf beteiligen und folglich ein Schiff, das Einheiten transportiert unter Umständen stärker als das gegnerische Schiff ohne Einheiten an Bord ist.
shutter.png
Shutter
Shutter ist ein Werkzeug, um Bildschirmfotos aufzunehmen und sie zu bearbeiten. Es ist in den Ubuntu-Quellen enthalten und kann einfach installiert werden. Ausserdem steht ein Personal Package Archives (PPA) zur Verfügung, in dem sich aktuellere Versionen befinden. Das Programm erlaubt es Markierungen auf den Bildschirmfotos zu setzen oder Wörter, die nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten, auszuschwärzen oder zu verwischen. Shutter ist ein typisches Communityprojekt, das seine Wurzeln hier auf ubuntuusers.de hat.
einfachjabber.de.png
einfachJabber.de
Ein weiteres Communityprojekt ist einfachJabber.de, das seit dem 1. April 2010 versucht Neulinge den Einstieg in die Jabber-Welt zu erleichtern. Mit der Hilfe von einfachen Anleitungen können Jabber-Jünger ohne große Umwege direkt mit Jabber loslegen und die Vorteile des freien und offenen Protokoll kennen zu lernen. Das Projekt entstand auf einem Blog im Planeten namens /home/zero, in dem das Projekt auch weitestgehend geplant. Mittlerweile beherbergt einfachJabber.de eine eigene Wikiseite, in der unzählige Anleitungen rund um Jabber zusammengetragen sind.
jvgs.png
JVGS
Eine etwas andere Projektvorstellung ist JVGS. Neben der Vorstellung des Spiels, das aus Strichen besteht, wurde zudem Jasper Van der Jeugt, der Entwickler von JVGS, interviewt. Er hat uns über die Entstehung des Spieles aufgeklärt und zudem noch andere interessante Dinge erzählt. Dass JVGS kein typisches Spiel, steht genau so fest, wie dass es einzigartig ist. Die Welt von JVGS ist gestaltet, als würde man auf einem Blatt Papier spielen.
contao.png
Contao
Contao ist TYPOlight. Es ist ein Content-Management System, das die Organisation und die Erstellung von Inhalten für den Benutzer einer Webseite erleichtert. Die Namensänderung von TYPOlight zu Contao wurde zum Release der neuen 2.9 (Release Candidate 1) Version vorgenommen. Das Ausergewöhnliche an diesem großen Projekt ist, dass es lediglich von dem Entwickler Leo Feyer geschrieben wird. Dies ist sowohl die größte Stärke als auch die größte Schwäche. Neben den schon vorhandenen rudimentären Funktionen kann man auch selber welche einbauen, in dem man Erweiterungen installiert und so sein „eigenes“ Contao zusammenstellen kann.
pyneighborhood.png
pyNeighborhood
Mit pyNeighborhood ist es möglich, Freigaben im Netzwerk zu suchen, anzuzeigen und schließlich einzuhängen. Dabei begann alles mit LinNeighborhood und das in Python geschriebene pyNeighborhood wurde schließlich der „Nachfolger“. Das Programm verwendet intern die Unix-Programme nmblookup, smbclient sowie mount.cifs und umount.cifs. Es durchsucht also nicht selber das Netzwerk nach Freigaben, sondern greift dabei auf existierende Programme zurück.
QtGain.png
QtGain
Jeder, der auf seiner heimischen Festplatte Musik archiviert und diese von unterschiedlichen Musik-CDs gerippt hat, kennt das Phänomen, dass die Musikstücke sich unterschiedlich laut anhören. Liegen diese Musikdateien in einem verlustbehafteten Format vor, sollten diese Dateien keinesfalls mittels eines Audioeditors geladen, Peak-normalisiert und wieder verlustbehaftet gespeichert werden, da dies unweigerlich zu Qualitätseinbußen führt.
popper.png
Popper
Der Allgemeine E-Mail Benachrichtiger Popper ist von den Entwicklern in der Weihnachts-Version 0.24 freigegeben worden. Popper ist ein Benachrichtiger für neue E-Mails, der sich in das Benachrichtigungsmenü von Ubuntu einfügt. Es unterstützt beliebige POP- oder IMAP-Konten. Die E-Mails des Posteingangs werden im Benachrichtigungsmenü einzeln aufgeführt oder in einer Sammeldarstellung für jedes E-Mail-Konto angezeigt. Das Verhalten und die angezeigten Information über neue E-Mails können vielfältig konfiguriert werden.
myNotes.png
myNotes
myNotes ist ein sogenannter Personal Information Manager, kurz PIM, mit dem sich schnell und einfach Ideen, Notizen, Aufgaben oder Informationen organisieren lassen. Es wurde nach dem KISS-Prinzip entwickelt und beschränkt sich daher auf das Wesentliche ohne ausufernde Funktionen, der Aufbau der GUI orientiert sich stark an dem unter Windows bekannten KeyNote.

2011

2011
drupal.png
Drupal 7
Das Content-Management-System (kurz: CMS) Drupal wurde nach einer dreijährigen Entwicklungszeit in Version 7 von den Entwicklern freigegeben. Neben Drupal gibt es zahlreiche weitere Content-Management-Systeme wie zum Beispiel Joomla, Contao (Projektvorstellung) und Typo3. Sie dienen zentral der Organisation und Erstellung von Inhalten für eine Internetseite. Dabei arbeiten die verschiedenen Systeme unterschiedlich und setzen verschiedene Schwerpunkte. Drupal selbst setzt sich als Ziel ein ausgewogenes CMS zu sein und erhebt den Anspruch, sowohl leistungsstark als auch einfach für Einsteiger zu sein.
myDesktopCalendar.png
myDesktopCalendar
myDesktopCalendar ist ein Kalenderprogramm ähnlich Rainlendar, mit allen nötigen Funktionen um Termine oder Aufgaben leicht organisieren zu können und auf dem Desktop anzeigen zu lassen. Anstatt die Termine in einem Fenster beim Programmstart zu zeigen, generiert myDesktopCalendar bei jedem Neustart, beim Ändern der Termine oder in festgelegten Intervallen automatisch ein neues Hintergrundbild und fügt dabei die aktualisierten Daten ein. Auf diese Weise behält man leicht den Überblick über seine Termine, Aufgaben, Geburtstage oder Feiertage. Anders als die meisten vergleichbare Programme, die ein Fenster zum Anzeigen der Daten verwenden, schränkt myDesktopCalendar die Benutzung des Desktops nicht künstlich ein und Dateien oder Verzeichnisse können wie gehabt überall auf dem Desktop platziert werden.
communtu.png
Communtu
Communtu kann aus unterschiedlichen Beweggründen und mit unterschiedlichen Funktionen benutzt werden. Das Wichtige an der Herangehensweise an die Installation ist, dass die Bündel, die in Communtu angeboten werden, versionsübergreifend funktionieren sollen und dass der Nutzer sich keine Gedanken um Schlüssel und Paketquellen zu machen braucht. Das Projekt unterliegt der AGPL Lizenz.
Transcribe/transcribe.png
Transcribe
Transcribe ist ein Audio-Player für den GNOME-Desktop, der insbesondere auf die Transkription von Interviewmitschnitten und anderen Audio-Daten ausgelegt ist.
Stellarium/Stellarium_icon.png
Stellarium
Warum in die Sterne schweifen, wenn es draußen kalt und drinnen warm ist. Möchte man dennoch einen Blick auf den Sternenhimmel erhaschen, lässt sich das auch vom kuscheligen Wohnzimmer aus mit einem PC und der richtigen Software bewerkstelligen.

2012

2012
InyokaEdit/inyokaedit_64x64.png
InyokaEdit
Wer nach einer Alternative zum portalweit eingesetzten Standardeditor sucht oder wer Artikel lieber offline (oder lokal) (vor)schreibt, kann einen alternativen Editor nutzen: InyokaEdit enthält einige Funktionen, die dem Online-Editor noch fehlen und kann so den Wiki- und Ikhaya-Autoren sehr hilfreich sein!
languagetool.png
LanguageTool
Die freie Stil- und Grammatikprüfung LanguageTool erkennt neben Grammatik-, Zeichensetzungs- und Tippfehlern in der neuesten Version auch Rechtschreibfehler. LanguageTool kann als eigenständige Java-Applikation oder aber auch als Erweiterung für LibreOffice eingesetzt werden.

2013

2013
Firefox_OS.png
Firefox OS
Ein neues offenes System auf dem Markt für Smartphones ist Firefox OS. Das System setzt dabei größtenteils auf die neuesten Web-Technologien. Im April 2013 erschienen mit dem Geeksphone Keon und Peak die ersten Entwickler-Geräte mit Firefox OS.
tauchfahrt_logo.png
Tauchfahrt mit Linux – Colocation Anti-Forensik
Server im Internet bei einem Internet Service Provider (kurz: ISP) zu mieten oder einen gekauften Server an einem weit entfernten Ort aufzustellen ist günstig, gegebenenfalls näher am Kunden und bietet den Vorteil von vertragliche Garantien, die im heimischen Keller nicht ökonomisch sinnvoll zu realisieren sind. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. So hat der Provider im wahrsten Sinne des Wortes die Macht.
Linux_on_Air.png
LinuxOnAir – Wöchentliche Linux-Show
Seit dem 27. April 2013 erscheint unter dem Namen LinuxOnAir auf dem Online-Videoportal Youtube jeden Samstag ein Livestream, der von Florian und Thore moderiert wird. Es werden Neuigkeiten und Nachrichten zur Linux-Welt präsentiert. Danach wird ein Gespräch geführt, bei dem die Community live mitwirken kann. Am Ende gibt es dann noch die Online-Community-Ecke.

Diese Revision wurde am 31. März 2020 18:36 von Heinrich_Schwietering erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Community